Ein Bericht aus dem hohen Norden…
Segeln bis zur Königin in Oslo
Nein, wir waren nicht persönlich bei der Königin oder dem König von Norwegen, der leider im August diesen Jahres verstorben ist. Aber bei unserer 8. Reise auf See waren 3 Folkeboote vom Bodensee zeitgleich im Hafen der KONGELIG NORSK SEILVORENING in Oslo. Deren Clubhaus trägt den Namen „Dronningen“ – also „die Königin“.
Wir konnten uns diesen Sommer wieder fast 2 Monate (Mitte Juni bis Anfang August 2026) aus dem Alltags- und Berufsleben raushalten und eine längere Reise im Kattegat und Skagerrak erleben. Diesmal waren wir mit den Nordischen Folkebooten „Kleiner Blaupfeil“ (F-GER 998) und „Solvejg“ (F SUI 40) sowie streckenweise mit dem IF-Boot „42“ aus unserem Nonnenhorner Segel-Verein unterwegs. Da unser aus anfänglicher Sicht hochgestecktes Ziel Oslo war, sind wir bis zum bewährten Ausgangs- und Endhafen Grenaa in Dänemark (200 km nördlich von Flensburg) gefahren – für uns vom Bodensee also erstmal längs durch Deutschland. Die Hafenmeister in Grenaa sind extrem zuvorkommend und die Gespanne können dort kostenfrei abgestellt werden.
Unsere Reise ging von dort über Anholt und LaesØ an die schwedischen Westschären und durch die Koster-Inseln zum Oslo-Fjord. Auf dem Hinweg sind wir bei oft günstigen Bedingungen schneller als geplant vorangekommen. Wegen dem fixen Termin zum Teil-Crew-wechsel auf der Solvejg in Oslo haben wir in der Folge die Etappen bewusst klein gehalten und die landschaftlichen Höhepunkte vor und im Oslofjord mit vielen Wanderungen und Klettereien genossen. In Oslo kam es dann zu einer überraschenden Reiseüberschneidung mit einem weiteren Folkeboot aus der Bodensee-Flotte. Auf dem Rückweg haben wir uns auf die zahlreichen Empfehlungen anderer Segler und auf mögliche Felsankerstellen konzentriert. Zwischen dem Hamburgsund und Marstrand sind wir wegen der bis zu 3 m hohen, aus der Nordsee kommenden Wellen innerhalb des Schärengartens gesegelt. Für die Überquerung zwischen Skagerrak und Kattegat nach Skagen konnten wir ein günstiges Wetterfenster nutzen und sind von hier aus die dänische Ostküste in handlichen Etappen bis zu unserem Ausgangshafen Grenaa gesegelt.
Insgesamt haben wir dabei 659 Seemeilen in 33 Etappen zurückgelegt – die kürzeste war 2,4 sm, die längste 50 sm. Bei 8 Etappen kam das bewährte Starkwind-Groß (mit Innenbogen ohne Latten) zum Einsatz. Ab 5 Bft fährt man auch mit der verminderten Segelfläche Rumpfgeschwindigkeit. Unser 2,4 PS-Außenborder war uns bei den Felsankermanövern, im Sote-Kanal und vereinzelten Flauten (besonders vor Oslo) sehr hilfreich. Dank der Segeleigenschaften des Folkebootes auch bei Hafenmanövern, hat unser Motor auf der gesamten Seereise weniger als 3 Liter Benzin verbraucht. Den Strom für die wenigen Verbraucher wie I-Pad, Seefunk, Handy und elektrische Zahnbürste haben wir selber solar erzeugt. Bezüglich der Navigation haben wir auf das zeitgemäße GPS-gestützte Navionics vertraut – aber natürlich mit Papierkarten-Back-Up. Der kritische Ausblick auf die reale Welt darf dabei nicht vernachlässigt werden, denn das GPS ist bekanntermaßen nicht immer ganz so metergenau. Die schwedischen und norwegischen Hamnguiden sind auf einer Reise dorthin absolut unverzichtbar. Der bewährte, einfache Bügelanker (9 kg + 3 kg Kettenvorlauf + 25 m Leine) passt beim Kunststoff-Folke formschlüssig in die 2. Bilge nach dem Mast, lag aber in den Schären immer einsatzbereit unter dem Achterdeck festgezurrt. Ernährt haben wir uns bis auf wenige Ausnahmen mit selbstgekochten Speisen – aufgepeppt mit Räucherwaren vom örtlichen Fischhandel.
Bis auf eine Ausnahme in Smögen waren unsere Fokeboote immer die Kleinsten, die unterwegs waren. Oft haben wir von anderen Leuten gehört, dass sie auch mal eines hatten. Wir geben es nicht mehr her und sind vom Werbeslogan überzeugt: „Mehr Boot braucht kein Mensch!“. Aber jetzt zu unseren Reiseabschnitten:
Inseln im Kattegatt:
Unser erstes Ziel ist Anholt. Da wir schon Mitte Juni unterwegs sind, gibt es hier noch viele freie Plätze. Größere Yachten liegen frecherweise längsseits und blockieren damit schamlos 4 Liegeplätze. Anfang August war das nicht mehr der Fall – Freunde haben uns berichtet, dass dort 40 Yachten vor dem vollen Hafen geankert haben! Für uns verlangt der scheinbar endlose Strand und die Dünen einen Landtag.
Die nächste große Insel ist LaesØ. Der schönste Hafen dort ist Østerby – im Gegensatz zu Vesterø gibt es hier keine Autos an der Promenade und einen legendären Fischhandel mit allem, was der Magen begehrt. Auf dieser sehr abwechslungsreichen Insel machen wir eine größere Radtour und feiern zusammen mit mehrheitlich schwedischen Gästen das Mittsommernachtsfest.
Schwedische West-Schären im Skagerrak (Hin- und Rückweg):
Bei 4-5 Bft während der Kattegatt-Querung an die Schwedische Küste reicht auch unser bewährtes Starkwind-Groß für bis zu 6 Kn Fahrt. Dann tauchen wir nördlich von Marstrand in die Schärenwelt ein und legen unter Segel im Hafen von Åstol an. Auf dieser Insel mit extrem gefalteten Felsformationen stehen die kleinen Häuschen eng aneinander geschmiegt, als ob sie gegenseitigen Schutz vor dem Meer suchen. Die Insel hat viele Badestellen und im Lebensmittel-Laden des hier niedergelassenen Bosniers gibt es fast alles – er bäckt sogar Pizza für seine Gäste und läd uns auf einen Schnaps ein. Am Hafen werden die Garnelen frisch geräuchert. Da kann man nicht gleich wieder weiter segeln!
Auch die eher touristisch geprägten Orte Gullholmen und Smögen locken mit tollen Wanderungen und gigantischen Ausblicken von der Felsenküste auf das weite Meer..
Unsere erste einsame Ankerstelle ist auf Långeskär. Nach mehreren Versuchen lassen wir den Anker im richtigen Abstand von ca. 25 m fallen und finden eine geeignete Stelle zum Übersteigen auf den Fels. Wenn dann noch die Felsanker in den Spalten fest sind, fehlt nur noch das Anlegebier zum Glück. Hier zusammen mit Freunden auf den runden Felsen zu kochen, essen, trinken und den Ausblick auf das Meer mit seinen tausenden Inselchen zu genießen, lässt sich nur schwer toppen. Dennoch ist hier eine vorausschauende Planung notwendig. Bleibt die Windrichtung und -Stärke für sicheres Ankern? – haben wir genügend Trinkwasser gebunkert? Da wir ja nur sehr begrenzte Mengen mitführen können (bei uns etwa 20 Liter), wird es ausschließlich zum Trinken genutzt. Körperpflege, Nudeln oder Eier kochen geht auch mit Meerwasser. Der Sonnenuntergang ist hier Ende Juni um ca. 22:30 Uhr und auch zum Tiefststand um 1 Uhr nachts steht der helle Schein der untergegangenen Sonne im Norden am Horizont.
Erwähnenswert sind hier auch die Koster-Inseln im „Kosterhavet-Nationalpark“. Dazu gehört auch die von weitem an den Doppel-Leuchttürmen erkennbare Inselgruppe Ursholmen. Hier waren wir schon mal 2017 mit dem Folkeboot. Die Anfahrt, die Einfahrt in den Naturhafen und auch der Bereich neben den Felsösen sind umgeben mit zahlreichen Untiefen. Umso lohnenswerter ist der Aufenthalt auf den mit geologischen Besonderheiten gespickten Felsformationen. Der 1,8 Milliarden alte Paragneis ist durchbrochen mit schwarzen Diabas-Streifen vulkanischen Ursprungs und hellen Quarz-Gängen. Einem der beiden Leuchttürme fehlt das Lichthaus – angeblich wurde es vor fast 100 Jahren in einem Sturm davongeblasen. Die Glassplitter sind in den Felsspalten unterhalb noch zu finden. Auf einer großen Geröllfläche sind riesige Steinhäufen, die bei der Eiszeit aus der Gegend von Oslo hier abgelagert wurden.
Auf dem Rückweg unserer Reise segeln wir ein zweites Mal durch den Kostersund und ergattern einen Hafenplatz in Nordkoster. Vorn dort fahren wir mit der Seilfähre nach Südkoster, wo es ein interessantes, aufwändig erstelltes Naturreservat-Informations-Zentrum, einen genialen Fischladen und zahlreiche quallenfreie Badestellen gibt. Den äußerst charmanten Hafen in „Ekenäs“ haben wir uns für das nächste Mal vorgemerkt.
Von dort segeln wir weiter außerhalb der Küstenlinie zu den vorgelagerten Schären Väderöarna – auch ein Tipp von freundlichen Norwegern, der sich rentiert. Unsere ausgedehnte Wanderung können wir mit einem spektakulär farbigen Sonnenuntergang an der Lotsenaussicht abschließen. Nach einem Regentag im Hamburgsund bleiben wir bei bis zu 7 Bft mit Starkwind-Groß innen im Schutz der Schären und bekommen nur ab und zu auf offeneren Abschnitten den hohen Wellengang zu spüren. Weiter nach Süden geht es über Lysekil nach Marstrand. Dabei nutzen wir den Sote-Kanal, der wegen der gefährlichen Strömungs- und Windverhältnisse und den damit verbundenen zahlreichen Schiffsunglücken an diesem Küstenabschnitt in den 30er Jahren erbaut wurde. Da der Kanal teilweise durch Felsen geschlagen und sehr eng ist, ist hier Segeln verboten. Da wo es gefahrlos möglich ist, setzen wir dennoch das Groß und lassen zur Tarnung den Motor im Standgas mitlaufen.
Oslofjord (Hin- und Rückweg):
Am Ein- bzw. Ausgang vom Oslo-Fjord liegt mit der weit in das Meer ragenden Landzunge „Verdens Ende“ aus norwegischer Sicht das (angebliche) Ende der Welt. Hier machen wir auf dem Hin- und Rückweg Station. Um in den Hafen zu kommen, müssen wir zwischen den vorgelagerten, mit 2 Eisenstangen markierten Felsinseln durch, die sehr guten Schutz vor der Meeresdünung bieten – auch wenn es gefährlich aussieht, da mit vollem Schwung reinzusegeln. Die extreme, so bisher noch nie gesehene Landschaft mit riesigen runden, von den Eiszeiten glattgeschliffenen Felsformationen zum Teil hoch über dem Meer fasziniert uns und lockt zu ausgedehnten Wander- bzw. Klettertouren. Dabei finden wir mehrere Gletschermühlen – das sind Wassertöpfe im Granit, in dem ein zur Kugel geschliffener Stein sich vom Gletscherwasser angetrieben langsam tiefer gräbt. In der größten Mühle steckt eine wunderschöne Kugel von 55 cm Durchmesser. Weil die ca. 250 kg wiegt, hat die bisher keiner mitgenommen.
Noch etwas weiter außerhalb des Fjord-Trichters wurde uns die Inselgruppe „Svenner“ empfohlen. Auf dem Weg dorthin machen wir „die Bibel auf“ – auch diesen Ausdruck für das Ausbaumen der Fock (auf Schwäbisch: „Schtekke naus“) haben wir von netten Norwegern gelernt. Von Weitem empfängt uns hier der auf einer mächtigen Felsnase stehende Leuchtturm und weist den Weg in das Felsenlabyrinth. Wir kringeln in einem Kolk, bergen die Segel und motoren die letzten Meter zur Felsankerstelle. Diese paradiesisch anmutenden Buchten inmitten der Schäreninseln zählen zu den Höhepunkten unserer Reise. Wir wandern / klettern in die Nachbarbucht zu den kleinen, als Ferienhäuschen genutzten Fischerhäuschen und steigen auf den Leuchtturm-Felsen hoch.
Den heftigsten Regentag auf unserer Reise mit Starkwind wettern wir in Knarberg ab, ein tief in den Schären vom Oslofjord gelegener Hafen mit Busanbindung in die Stadt Tønsberg. Hier fällt ein altes, extrem langes Gebäude mit der Aufschrift TONSBERG REPERBAHN ins Auge. „Reeperbahn“ leitet sich historisch vom Handwerk der Reepschläger (Seilmacher) ab. Erst 2018 wurde der Betrieb eingestellt. Dagegen werden in der Museumswerkstatt auf der gegenüber liegenden Kanalseite weiterhin Wikingerschiffe gebaut, die dann auch auf große Fahrt gehen. Der Schiffszimmermann arbeitet mit traditionellem Werkzeug und erklärt die Arbeitsschritte. Dabei lässt sich die Herkunft des geklinkerten Folkebootes nicht verleugnen. Weiter im Schifffahrtsmuseum sind die fürchterlichen Zeugnisse der Waljagd ausgestellt. Bei der Busfahrt begegnen wir einer aus Deutschland ausgewanderten Frau, die uns mit ihrem norwegischen Mann am nächsten Tag zu den umliegenden Ufern, Bergen und Wäldern führt.
In Åsgårdstrand besuchen wir das bescheidene Haus von Edvard Munch mit seinem schönen Garten – mit vielen Bäumen und einem Badesteg. Auf der nächsten Etappe nach Son bekommen wir nach der Landabdeckung in Böen 7 Bft auf die Mütze und segeln wieder zurück in den Hafen. Nach dem Wechsel auf unser Starkwind-Groß fühlt sich das schon entspannter an, zumal wir ja nicht alles im Boot nass machen wollen.
Südlich der Ruine Oskarsborg gibt es für Frachtschiffe eine Engstelle auf dem Weg nach Oslo. Westlich davon wurde 1890 aus strategischen Gründen ein künstliches Riff bis knapp unter die Wasseroberfläche aufgeschüttet. Die hier ausgemarkte schmale Durchfahrt nehmen wir, um der Großschifffahrt zu entgehen und schlüpfen danach in die geschützte, traumhafte Bucht Sandspollen. Das hier gefundene Badethermometer zeigt 20° Wassertemperatur an.
Mit 2,4 Seemeilen folgt die kürzeste Etappe nach Håøya. Die Norweger nennen sie „die Perle vom Oslofjord“ – wir können hier nicht einfach vorbeisegeln. Die Insel ist ein Naturreservat mit einem Seeadlerhorst und einem Berg von 230 m Höhe und toller Aussicht. Bis auf einen kleinen besiedelten Bereich gibt es nur Trampelpfade durch den sich selbst überlassenen Urwald. Beim Staunen über die Vielfalt der holzzersetzenden Pilze an stehenden und umgebrochenen Bäumen bin ich als Baumpfleger im Element.
Oslo:
Die letzte Etappe nach Oslo verlangt nach dem längsten Motoreinsatz der Reise. Zwischen mehreren Segelversuchen motoren wir an diesem Flautetag insgesamt 3 Stunden. Vor Norwegens Hauptstadt verdichtet sich der Schiffsverkehr – auch mit ganz großen Pötten, was das Queren der Fahrrinne erschwert. In der KONGELIG NORSK SEILVOREINING sind noch Plätze frei und wir richten uns für einen mehrtägigen Aufenthalt ein. Das sehr klare, 22,5° warme Hafenwasser ist bei 30° Lufttemperatur unwiderstehlich. Ja, bei dieser Hitze jammern wir in Oslo auf ganz hohem Niveau – daheim am Bodensee gibt es bis 37°. Am 48-Stunden-Ticket für den ÖPNV inklusive Fährverkehr und allen Museumseintritten geht kein Weg vorbei. Wir besuchen die Museen auf der Insel Bygdøy (Fram, Goja, Kon-Tiki, Rah, Bootshalle und Wikinger-Werkstadt), das Munch-Museum und den Vigeland-Park. Inzwischen ist im Hafen ein weiteres Folkeboot vom Bodensee eingetroffen, die „Molly“ (F-GER 678) – siehe Reisebericht unter fg678.de. Diese Überschneidung unserer Reisen feiern wir im extra für uns geöffneten Vereinsheim mit einem gemeinsam zubereiteten Menü.
Dänische Ostküste:
Bei der Überfahrt von Marstrand in Schweden nach Skagen in Dänemark haben wir uns wegen den 9 Bft. am Vortag bei der Wahl der Segel vertan. Diesmal hat das Starkwind-Groß zu wenig Kraft, um gegen die meterhohe Welle anzukommen. Nach einer Stunde wechseln wir beigedreht unter Fock und Ruder in Lee in der ruppigen See das Großsegel – kein leichtes Unterfangen, geht aber. Später können wir auf dem Track verfolgen, dass wir während der Aktion stabil mit 4 kn zwischen seit- und rückwärts abgedriftet sind. Mit voller Besegelung läuft es erheblich besser Richtung Skagen. Hier ist der etwas versteckt liegende Skagen-Sail-Club die beste Adresse. Herausragend im wahrsten Wortsinn ist der 46 Meter hohe „Graue Leuchtturm“ – und der lange nahezu menschenleere Nordsee-Badestrand mit türkies leuchtendem Wasser. Die Touristen konzentrieren sich auf die Grenzlinie Skagerrak-Kattegatt an der Spitze der Landzunge.
Weiter nach Süden machen wir einen Abstecher auf die kleine, der Küste vorgelagerte Insel Hirsholm. Leider ist der Leuchtturm wegen Renovierungsarbeiten geschlossen und die 5 ständigen Bewohner, die noch in unserem alten Hamnguiden erwähnt werden, liegen auf dem Friedhof. Dennoch ein wunderschöner Ort mit liebevoll hergerichteten Häuschen für Feriengäste. Die Hafengebühr soll man hier mit dem QR-Code bezahlen – sehr witzig ohne Handyempfang auf der Insel.
Mit so noch nicht gesehenen Schäfchenwolken und perfektem Wind geht es weiter zu dem zwischen den Sanddünen versteckten Ort Hou. Auf dem Weg nach Bønerup wäscht teilweise das Seitenfenster durchs Wasser und das Boot überschreitet wegen der verlängerten Wasserlinie die Rumpfgeschwindigkeit. Von aller Weite sind die auf die Molen gebauten 7 Windräder zu erkennen. Beim Fischhandel decken wir uns für das abendliche Festmahl ein, das wir auf der Terrasse des örtlichen Segelvereins zelebrieren. Die Reise neigt sich dem Ende zu und in Grenaa ist endgültig Schluß. Jetzt geht es ans Packen, Auskranen, Heimfahren und Träumen vom Erlebten.
Übersicht der Etappen:
- Grenaa – Anholt
- Anholt – LaesØ-Østerby
- LaesØ-Østerby – Åstol
- Åstol – Gullholmen
- Gullholmen – Smögen
- Smögen – Långeskär (Ankern am Fels)
- Långeskär – Ursholmen (Boje am Fels)
- Ursholmen – Skjaerhalden
- Skjaerhalden – Verdens Ende
- Verdens Ende – Skjaeloy
- Skjaeloy – Knarberg
- Knarberg – Åsgårdstrand
- Åsgårdstrand – Son
- Son – Sandspollen (Steg mit Heckbojen)
- Sandspollen – Tajebukta (Håøya)
- Tajebukta – Oslo (Dronningen)
- Oslo – Dragsund (Håøya)
- Dragsund – Ramvikholmen (Ankern am Fels)
- Ramvikholmen – Risholmen (Ankern am Fels)
- Risholmen – Fredrikstadt (Isegran)
- Fredrikstadt – Fredagsholet (Alholmen)
- Fredagsholet – Verdens Ende
- Verdens Ende – Svenner (Lillerorvik)
- Svenner – Nord-Koster
- Nord-Koster – Väderöarna (Storö)
- Väderöarna – Hamburgsund (Westpier)
- Hamburgsund – Lysekil
- Lysekil – Marstrand
- Marstrand – Skagen
- Skagen – Hirsholm
- Hirsholm – Hou
- Hou – BØnerup
- BØnerup – Grenaa
Bernd und Isolde Miller
F GER 998 Kleiner Blaupfeil
Flotte Bodensee
